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der Start

den traeumen der vergangenen nacht noch nicht wirklich gaenzlich entrissen bewege ich mich langsam tastend durch meine wohnung ... sammle die noetigen utensilien fuer grundlegende nahrungsmittel wie kaffee und toast zusammen und beherze meine lungenfluegel mit den ersten nikotinschueben des tages ... der gang faellt noch immer schwer und ebenso quaelen sich die ersten verworrenen gedanken des neuen noch frischen tages durch meinen kopf ... waehrend das wasser in der kaffeemaschine das koffeinsueppchen schon mit verlockendem duft kocht erweckt es erschreckend kalt in mir so langsam die ersten lebensgeister als ich mich unter die dusche stelle ... schatten von erinnerungen an phrasen der letzten traeume blitzen mir durch den nassen kopf ... langsam aber sicher entschliesst sich der koerper aus dem morgendlichen schlaftrott zu erwachen und folgt den immer reger werdenden gedankenfetzen ... der gang zurueck in die kueche hin zu kaffee und toast faellt leichter ... das erste laecheln huscht leise und verstohlen ueber mein gesicht ... gerade wird mir klar wie gut es mir geht ... und das laecheln auf meinem gesicht breitet sich stumm auf mein herz aus ... von draussen dringt vereinzelt der gesang von voegeln zu mir durch waehrend sich die stadt immer noch friedlich hinter geschlossenen tueren und fenstern in tiefster ruhe eben noch einmal unter der bettdecke herum dreht um noch ein klein wenig weiter zu schlummern ... immer wieder erstaunt es mich wie ruhig sanft und friedlich die stadt ist wenn sie schlaeft ... liebenswert wie ein kleines kind ... und wieder beschliesse ich dieses bild in mir zu bewahren fuer die hektischen momente des tages ... und ich beschliesse mir die eindruecke welche mich so unwirklich verzuecken zu speichern sie ganz fest zu halten ... dafuer atme ich ganz bewusst tief ein und analysiere die gerueche ... lausche bewusst dem zarten gesang der voegel ... schmecke den erquickenden lebenssaft kaffee ... sehe den silbrig schimmernden tau auf den pflanzen draussen ... fuehle die ganze lebendigkeit der schoepfung ... jetzt kann der neue tag kommen und mich mit hektik ueberrumpeln ... ich bin gewappnet und lasse mich nicht von der menschenwelt taeuschen ... das laecheln wird bleiben ... tief in mir drin ... und ich kann es nutzen so oft ich es eben brauch ... es ist fuer immer mein...

 

Danke Nikolaus

29.5.08 21:00
 
Letzte Einträge: Mein Rettungstagebuch (Teil 1)


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


marizza / Website (29.5.08 21:03)
wunderschönes bild

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